Küstenfischerei: Land und Thünen-Institut vertiefen Zusammenarbeit / News / Seestadt Rostock
Besuche HRO-News.de auf facebook
 

Wetter

News

Top 7 - Meist gelesene News
Rostock, Bad Doberan & Güstrow: Stau-Meldungen für A19, A20, B103, B105 (01.07.2026) - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mi., 04:14 Uhr
Rostock (SKMV) - Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich heute in Rostock über Maßnahmen zur Modernisierung der Unimedizin in Rostock und zum Aufbau des Eltern-Kind-Zentrums von Unimedizin und Südstadt-Klinik informiert. Symbolisch wurde der Start für die vorbereitenden Maßnahmen zum Bau des Bettenhauses 1 auf dem Campus...
Quelle: HRO-News.de | Sa., 13:00 Uhr
Keine Süßigkeiten oder Fast Food: Dieser Rostocker will zu Olympia – und isst anders als alle - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Friedrich Michel aus Rostock ist 18 und Langstreckenläufer – mit olympischen Ambitionen. Seit seinem 14. Lebensjahr verzichtet er weitgehend auf Süßigkeiten und Fast Food. Stattdessen stehen Haferflocken, Nudeln und Proteinshakes auf dem Speiseplan. Was Trainer und Papa davon halten.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:26 Uhr
Rostock verkauft DDR-Ferienhäuser nahe der Ostsee – so läuft die Bewerbung - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Die Stadt Rostock verkauft Wochenendhäuser auf städtischen Erholungsgrundstücken – etwa in Stuthof, Markgrafenheide oder Hinrichshagen. Ein leerstehendes Häuschen gibt es ab 15.000 Euro, dazu kommt die jährliche Grundstücksmiete. Was Interessierte beachten müssen.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Mo., 14:00 Uhr
Hallenschwimmbad Neptun | Foto: KOE/Hansestadt Rostock
Rostock-Hansaviertel (HRPS) - Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat heute im Hallenschwimmbad „Neptun“ ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres geehrt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Anerkennung und Wertschätzung jener Athletinnen und Athleten, die die Stadt in den vergangenen zwölf Monaten...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 13:16 Uhr
Baustellen in Rostock am 30.6.2026: Hier gibt es Sperrungen und Bauarbeiten - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
In Rostock sind viele Straßen aufgrund umfangreicher Bauarbeiten aktuell, teilweise auch schon seit Monaten, gesperrt. Vom Osten der Stadt bis hin nach Warnemünde. Unsere Karte zeigt regelmäßig alle Baustellen in der Hansestadt.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 04:11 Uhr
Rostock-Warnemünde (PIHR) - Am 28.06.2026 ist gegen 13:00 Uhr im Maschinenraum einer Segelyacht auf dem Weg Richtung Rostocker Stadthafen Feuer ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Boot bereits im Neuen Strom in Warnemünde. Ein ebenfalls im Strom befindlicher Schlepper unterstützte den Schiffsführer bei den ersten...
Quelle: HRO-News.de | So., 16:27 Uhr

Küstenfischerei: Land und Thünen-Institut vertiefen Zusammenarbeit

Rostock-Marienehe (MLUV) • Mecklenburg-Vorpommerns Klimaschutz- und Fischereiminister Dr. Till Backhaus hat sich heute in Rostock-Marienehe mit dem Leiter des Thünen-Instituts für Ostseefischerei, Dr. Christopher Zimmermann, zu einem ausführlichen Austausch über die Zukunft der Küstenfischerei in der Ostsee getroffen. Im Zentrum standen die aktuellen wissenschaftlichen Prognosen zu den maßgeblichen Fischbeständen sowie gemeinsame Initiativen von Bund und Land.

Der Minister würdigte ausdrücklich die Arbeit des Thünen-Instituts und betonte die Bedeutung einer eng abgestimmten, wissenschaftsgeleiteten Bestandsbewirtschaftung: „Die Forschung des Thünen-Instituts ist unverzichtbar für realistische Perspektiven der Ostseefischerei. Wir brauchen sachorientierte Bewertungen, die sowohl den Schutz der Bestände als auch die wirtschaftliche Existenz unserer Küstenfischerei im Blick behalten“, sagte Backhaus.

Christopher Zimmermann stellte dar, dass sowohl der östliche als auch der westliche Dorschbestand weiterhin in einer hochkritischen Lage sind. Die natürliche Sterblichkeit übersteigt deutlich die fischereiliche – eine Erholung sei deshalb mittelfristig nicht zu erwarten. „Es ist klar: Die Fischerei ist nicht das Problem, und sie allein kann die Situation auch nicht lösen“, so Backhaus.

Als Hauptursachen wurden fortbestehende Belastungen des Ökosystems genannt – darunter Sauerstoffmangel, Temperaturveränderungen, Nahrungskonkurrenz sowie der zunehmende Einfluss von Prädatoren.

Gemeinsam mit dem Thünen-Institut wurde vereinbart, mögliche flankierende Maßnahmen wie Habitatverbesserungen weiter zu prüfen.

Großen Raum nahm die Situation des westlichen Herings ein. Christopher Zimmermann erläuterte das geplante, an veränderte Umweltbedingungen angepasste Benchmarking, das eine präzisere Bewertung der Ertragsfähigkeit des Bestandes ermöglichen soll. Backhaus bewertete diese Entwicklung als wichtigen Schritt: „Wir setzen darauf, dass die Neubewertung des Bestandes neue Spielräume eröffnet. Unser Ziel bleibt eine reguläre Heringsfischerei ab 2027.“ Land und Bund investieren derzeit rund 1,75 Mio. Euro in Projekte der LFA M-V und des Thünen-Instituts für Ostseefischerei, um eine regionale, wissenschaftsbasierte Bewirtschaftung der Heringsbestände weiterzuentwickeln.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Entwicklung eines dauerhaften Bestandsmanagements für die Meerforelle. Die Art ist inzwischen eine der am häufigsten beangelten Zielarten im Küstenbereich.

Geplant ist ein gemeinsames dreijähriges Projekt von LFA/IfF und Thünen-Institut ab 2027, finanziert über die Meeresnaturschutzkomponente des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG). „Die Meerforelle hat für Berufsfischerei, Freizeitfischerei und den Tourismus erhebliche Bedeutung. Wir wollen diesen Bestand – trotz Klimawandel und Habitatveränderungen – zukunftsfähig machen“, betonte Backhaus. Auch die geplante Ausweisung weiterer Laichschonbezirke in MV wurde im Gespräch bestätigt.

Minister Backhaus und Dr. Zimmermann erörterten zudem das Zusammenwirken von Land, Bund und verschiedenen Akteuren der Fischerei. Diskutiert wurden:

Der Minister machte deutlich, dass Mecklenburg-Vorpommern auf eine schnelle Bereitstellung von Bundesmitteln aus der Fischereikomponente des WindSeeG angewiesen ist, um die notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeit gemeinsam mit den Küstenfischern fortzuführen.

Minister Backhaus zog ein positives Fazit des Treffens: „Wir haben heute deutlich gemacht, dass wir die Zukunft der Küstenfischerei nur gemeinsam entwickeln können – mit Wissenschaft, Fischern und Politik. Das Thünen-Institut ist dabei ein zentraler Partner. Wichtig ist, dass wir die bestehenden Chancen nutzen und die notwendige Unterstützung des Bundes erhalten.“

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Wirtschaft | Mi., 21.01.1970 - 10:48 Uhr | Seitenaufrufe: 7
« zurück zur News-Übersicht
Sie möchten auch Ihre Pressemitteilungen hier veröffentlichen? Dann senden Sie diese bitte an presse «at» hro-news.de.
Wir behalten uns das Recht vor, bestimmte Mitteilungen ohne Angaben von Gründen nicht zu veröffentlichen.
www.meer-drin.de - Copyright 2026