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Rsotock: Straßenbahn-Ausfälle der Linie 1 und 5: Schneeräumfahrzeug beschädigt S-Bahn-Oberleitung - Bild: OSTSEE-ZEITUNG
Ein Schneeräumfahrzeug bleibt in der Nacht zu Dienstag (6. Januar) in Rostock mit der Schaufel in einer Schiene hängen und beschädigt die Oberleitung. Daher kommt es zu Ausfällen auf den Linien 1 und 5.
Quelle: OSTSEE-ZEITUNG | Di., 09:46 Uhr
Der FC Hansa präsentierte beim Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt das neue HANSA-Sondertrikot im Fischerhemd-Style. Der Beitrag HANSA-Sondertrikot im Fischerhemd-Style zum 60. Jubiläum erschien zuerst auf HANSA NEWS.
Quelle: HANSANEWS || das online magazin | Mi., 02:14 Uhr
Rostock (PIHR) - Kurz nach Mitternacht am heutigen Dienstag (06.01.2026) kam es in der Warnowallee im Rostocker Stadtteil Lütten Klein zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr ein Schneeräumfahrzeug die Warnowallee in Fahrtrichtung Osten. Zum Unfallzeitpunkt hatte das Fahrzeug sein...
Quelle: HRO-News.de | Di., 11:22 Uhr
Kontrolle - Foto: Polizeiinspektion Rostock
Rostock-Überseehafen (BPHR) - Am 3. Januar 2026 kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock im Überseehafen eine 43-jährige nordmazedonische Staatsangehörige, die gemeinsam mit ihrer 13-jährigen Tochter aus Dänemark kommend reiste. Die beiden Personen wiesen sich mit sogenannten Emergency Passports aus, welche nur in...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 11:01 Uhr
Logo KOE - Foto: Hansestadt Rostock
Rostock (HRPS) - Die Sitzung des KOE-Ausschusses am Mittwoch, 7. Januar 2026, 17 Uhr, muss leider entfallen. Darüber informiert das Büro der Oberbürgermeisterin, Fachbereich Sitzungsdienst. Die nächste planmäßige Sitzung findet am 25. Februar 2026, 17 Uhr, statt. Hinweis: Ausführliche Informationen zu Tagesordnungen, Vorlagen...
Quelle: HRO-News.de | Mo., 13:24 Uhr
Planungs- und Gestaltungsbeirat der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, v.l.n.r. Prof. Dr. Cyrus Zahiri, Prof. Laura Vahl, Prof. Renate Abelmann, Prof. J.-Miller Stevens, Ingrid Spengler | Foto: Christiane Haas/Hansestadt Rostock
Rostock (HRPS) - Die Termine für die vier geplanten öffentlichen Sitzungen des Planungs- und Gestaltungsbeirates 2026 sind nun vereinbart worden. Die Sitzungen werden freitags in der Regel ab 14 Uhr am 20. März, 19. Juni, 25. September und 4. Dezember stattfinden. Die Orte werden jeweils vorher bekannt gegeben. Interessierte...
Quelle: HRO-News.de | Di., 06:26 Uhr

Backhaus: Biomasse gehört zum Energiemix

Rostock (MLUV) • Mit einem Grußwort hat sich Klimaschutz- und Agrarminister Dr. Till Backhaus an die Teilnehmenden des 19. Biomasseforums an der Universität Rostock gewandt. Der fortschreitende Klimawandel, starke Biodiversitätsverluste und die aktuellen geopolitischen Krisen machten deutlich, wie wichtig eine sichere und nachhaltige Energie- und Rohstoffversorgung sei, so Backhaus. Die Biomasse liefere hier einen wesentlichen Beitrag sowohl im Sinne des Klimaschutzes als auch zur Versorgungssicherheit.

„Die Biogasbranche steht aktuell jedoch unter großem Druck. Daher habe ich im Herbst letzten Jahres die Taskforce Biomasse/ Biogas ins Leben gerufen, um die wichtigsten Akteure an einen Tisch zu bringen. Gemeinsam mit dem Wirtschafts- und dem Innenministerium, dem Bauernverband M-V und dem Fachverband Biogas versuche ich mit meinem Haus unter wissenschaftlicher Begleitung, unter anderem von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe, Verbesserungsoptio-nen auszuloten und auf den Weg zu bringen mit dem Ziel, die installierte Biogas-kapazität unter den Bedingungen des mehrfach novellierten EEG und des Biomassepakets der Bundesregierung zu erhalten.

Die ca. 530 Biogasanlagen im Land (Stand Herbst 2024) können potentiell insgesamt 4.000 GWh/a (Gigawattstunden pro Jahr) Strom und Wärme liefern, das sind ca. 8,7 % Anteil am Primärenergieverbrauch von Mecklenburg-Vorpommern. Das entspricht einem Einsparpotential pro Jahr von 462.000 t Erdgas und Öl sowie 1,2 Mio. t CO2.

Allein in Mecklenburg-Vorpommern fallen jedoch 30 der bestehenden Anlagen bis Ende 2026 aus der Förderung. Der Ausstieg dieser Biogasanlagen, die die 20 Jahre Vergütungszeitraum erreicht haben, muss verhindert werden. Es gilt, die Nutzung der Wirtschaftsdünger in möglichst großen Anteilen zu sichern und die Entwicklung von Strom- und Wärmekonzepten in den Gemeinden auf Basis von Biomasse zu unterstützen.

Für Deutschland hat die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg einmal vorgerechnet, dass - zum Beispiel zur Absicherung längerer Dunkelflauten durch Nachrüstung von Biogasanlagen mit Biogasspeichern in Kombination mit der Über-bauung der Blockheizkraftwerke Strom in Größenordnung von rund 34 TWhel (Terrawattstunden elektrische Energie) flexibel bereitgestellt werden können und die dafür notwendigen Investitionen um den Faktor 1,9 bis 3,7 niedriger sind als bei wasserstoffbasierten Reservekraftwerken.

In den nächsten Jahren sind flexible Biogasanlagen die einzige relevante Alternative zum Wasserstoff zur Absicherung längerer Dunkelflauten.

Für die Stärkung der Biomassenutzung einschließlich Biokraftstoffen und den Aufbau einer auf nachhaltigen nachwachsenden Rohstoffen basierenden zirkulären Bioökonomie habe ich mit meinem Haus im letzten und im aktuellen Jahr mehrere Beschlüsse in die Agrar- und Umweltministerkonferenzen eingebracht.

Auch das Wirtschaftsministerium beteiligt sich hier. Im Rahmen der 5. Energieministerkonferenz unter Vorsitz von M-V wurde am 23. Mai 2025 ein einstimmiger Beschluss „Flexibilitätsoption Biomasse stärker nutzen – Rahmenbedingungen für Biogas und Biomethan verbessern“ gefasst.

Von der Bundesebene erwarten wir als Bundesland eine konsistente Biomassestrategie, die für Klarheit hinsichtlich der zukünftigen Rolle von Biomasse sorgt – insbesondere mit Blick auf deren Einsatz im Strom- bzw. Gasbereich sowie im Wärmesektor, etwa in Nahwärmenetzen. In diesem Zusammenhang ist Planungssicherheit für Investoren und Betreiber dringend erforderlich.

Ich habe mich mit der Landesregierung dafür eingesetzt, dass die Bedeutung der Bioenergie im kürzlich geschlossenen Koalitionsvertrag für die Bundesregierung ausdrücklich hervorgehoben wird. Sie soll und muss eine wichtige Rolle in den Bereichen Wärme, Verkehr und steuerbare Stromerzeugung spielen. Das Flexibilitätspotenzial der Biomasse soll konsequent gehoben werden – unter besonderer Berücksichtigung von Kosteneffizienz und Flächennutzung sowie durch eine Über-rüfung bestehender Deckelungen.  Insbesondere die Nutzung von Reststoffen soll verstärkt in den Fokus rücken.

Ziel ist es, den Biogasanlagen eine Zukunft zu geben, wobei die spezifischen Anforderungen kleinerer und wärmegeführter Anlagen stärker berücksichtigt werden sollen“, so Minister Backhaus.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Mi., 21.01.1970 - 07:11 Uhr | Seitenaufrufe: 25
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