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Constanze Welsch spülte als Kind Gläser in der Rostocker DDR-Gaststätte „Zur Möve“, machte Karriere in Hamburg und auf Kreta. Nach fast zehn Jahren verließ sie das Rostocker Trihotel und leitet heute das Art Hotel Ana Amber am Werftdreieck.
Wenn der Verkehr stockt oder lange Umleitungen drohen, ist der Frust bei Autofahrern groß – auch in Rostock, Bad Doberan, Sanitz und Güstrow. Der OZ-Staumelder gibt einen Überblick über aktuelle Staus, Baustellen, Unfälle und Verzögerungen auf den wichtigsten Strecken.
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Ob als Abkühlung im Sommer oder eine Mutprobe im Winter: Das Bad in der Ostsee lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Doch wie warm ist das Wasser entlang der Küste von MV gerade? Unsere Karte zeigt täglich die aktuellen Messwerte an den größten Stränden.

Kanonsberg - Fußgängerbrücke von oben | Foto: Josefine Rosse/Hansestadt Rostock
Historischer Aussichtspunkt wieder erreichbar: Neue Fußgängerbrücke am Kanonsberg eröffnet
Rostock-Stadtmitte • Einer der beliebtesten Aussichtspunkte ist wieder erreichbar: Wer den Blick über den Stadthafen, den Museumshafen und die Warnow genießen möchte, kann ab sofort wieder den Kanonsberg besuchen. Etwas mehr als ein Jahr konnte die Plattform nicht genutzt werden. Grund waren umfangreiche Bauarbeiten. Die örtliche Fußgängerbrücke wurde im Auftrag des Rostocker Tiefbauamtes grundlegend erneuert, nachdem durch Bauwerksprüfungen erhebliche Schäden an den historischen Unterbauten festgestellt worden waren. Damit ist der denkmalgeschützte Aussichtspunkt barrierefrei erreichbar und wieder mit der Rostocker Innenstadt verbunden – pünktlich zur Sommersaison.
Die rund 140 Jahre alten Pfeiler und Widerlager der alten Fußgängerbrücke wurden vollständig zurückgebaut und neu errichtet. Gleichzeitig erhielt der stählerne Brückenüberbau eine umfassende Sanierung. Insgesamt investierte die Hanse- und Universitätsstadt Rostock rund 1,35 Millionen Euro in die Maßnahme. „Wir konnten mit dem Vorhaben ein technisch anspruchsvolles Bauwerk für die kommenden Jahrzehnte sichern. Die Verbindung zwischen historischem Wallring und Stadthafen ist damit dauerhaft erhalten und erfüllt heute moderne Anforderungen an Sicherheit und Barrierefreiheit“, verdeutlicht Heiko Tiburtius, Leiter des Tiefbauamtes.
Der Kanonsberg gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten der Stadt. Anfang des 17. Jahrhunderts entstand hier die sogenannte Fischerbastion als östlicher Abschluss der rund fünf Kilometer langen Rostocker Stadtbefestigung und schützte den Stadthafen vor Angriffen über die Warnow. Der heute gebräuchliche Name „Kanonsberg“ setzte sich erst später durch und erinnert an die einst hier stationierten Geschütze. Nach dem Ende der militärischen Nutzung blieb die markante Geländeerhebung trotz Hafen- und Industrieausbau erhalten. Bereits 2010 wurden die historischen Wege und Sichtachsen denkmalgerecht wiederhergestellt.
„Mit der Freigabe der Brücke geben wir den Rostockerinnen und Rostockern ein beliebtes Stück Stadt zurück“, sagt Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität und ergänzt: „Der Kanonsberg zeigt beispielhaft, wie wir Geschichte bewahren und gleichzeitig lebenswerte Stadträume weiterentwickeln. Mit der Umsetzung der geplanten Umgestaltung des Stadthafens wird der Kanonsberg künftig noch stärker an Attraktivität gewinnen.“
Ulrich Kunze
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Verkehr | Di., 07.07.2026 11:13 Uhr | Seitenaufrufe: 5
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