
Hallenschwimmbad Neptun | Foto: KOE/Hansestadt Rostock
Hanse- und Universitätsstadt Rostock ehrte verdienstvolle Sportlerinnen und Sportler
Rostock-Hansaviertel • Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat heute im Hallenschwimmbad „Neptun“ ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres geehrt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Anerkennung und Wertschätzung jener Athletinnen und Athleten, die die Stadt in den vergangenen zwölf Monaten bei nationalen und internationalen Wettkämpfen erfolgreich vertreten hatten.
„Rostock gilt deutschlandweit als die Großstadt mit den meisten Sportvereinen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Rund 86 Prozent aller Rostockerinnen und Rostocker sind sportlich aktiv“, unterstrich Oberbürgermeisterin Eva-Mari Kröger. „Deshalb ist es heute auch ein starkes Zeichen, dass wir unsere erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler in einem Haus ehren, das nach der Modernisierung wieder für den Trainingsalltag und für den Spitzensport zur Verfügung steht. Die vielen Erfolge zeigen, mit welcher Leidenschaft und welchem Einsatz unsere Athletinnen und Athleten für unsere Stadt antreten. Sie leisten damit, auch dank der Unterstützung vieler Ehrenamtlicher, einen tollen Beitrag für unsere Visitenkarte zur Olympia-Bewerbung“, so Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger.
„Der Rostocker Sport lebt von engagierten Vereinen, starken Trainerinnen und Trainern, einer guten Infrastruktur und einem besonderen Gemeinschaftsgeist. Die heutige Ehrung ist deshalb nicht nur eine Auszeichnung für sportliche Höchstleistungen, sondern auch ein Dank an all jene, die den Sport in unserer Stadt Tag für Tag tragen und weiterentwickeln“, so Sportsenator Steffen Bockhahn.
Zur Sportlerehrung waren 113 Athletinnen und Athleten eingeladen, die im Wertungszeitraum von Juni 2025 bis Mai 2026 herausragende sportliche Erfolge erzielt haben, darunter Deutsche Meistertitel sowie Podestplatzierungen bei Europa- und Weltmeisterschaften. Rund 70 Sportlerinnen und Sportler sowie etwa 30 Ehrengäste nahmen teil.
Die Veranstaltung fand in diesem Jahr bewusst im Hallenschwimmbad „Neptun“ statt. Nach Abschluss der Modernisierung steht die Anlage wieder für den geregelten Trainingsbetrieb zur Verfügung. Dass die Sportlerehrung an diesem Ort ausgerichtet wurde, versteht die Stadt auch als deutliches Signal für die Bedeutung einer leistungsfähigen Sportinfrastruktur und für das gemeinsame Engagement aller Beteiligten während der Bau- und Umbauphase.
Ein besonderer programmatischer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Präsentation des Wasserspringens am Bundesstützpunkt Rostock. Der Wasserspringerclub Rostock stellte mit verschiedenen Trainingsgruppen, darunter Kinder- und Nachwuchsbereiche sowie Sportlerinnen und Sportler aus dem Bereich des Kunstspringens und Turmspringens, die Vielfalt und Leistungsbreite der Disziplin vor. Damit wurde zugleich die Trainingsarbeit während der Bauphase gewürdigt, die auch mithilfe der Unterstützung der Stadt fortgeführt werden konnte.
Neben den erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern wurden an diesem Abend auch verdiente Persönlichkeiten des Ehrenamtes gewürdigt. Der Stadtsportbund Rostock verlieh die Goldene Ehrennadel an vier Engagierte: Jens Müller vom PSV Rostock, Rainer Arlt vom Rostocker Yachtclub, Jürgen Rhode vom HC Empor Rostock sowie Michael Jänig von der DLRG-Ortsgruppe Markgrafenheide.
Die Veranstaltung ermöglichte traditionell Begegnungen von Sport, Politik und Ehrenamt. Mit den Ehrungen, den sportlichen Darbietungen und dem anschließenden gemeinsamen Austausch würdigte die Hanse- und Universitätsstadt Rostock die große Bedeutung des Sports für das gesellschaftliche Leben der Stadt.
Ulrich Kunze
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Gesundheit & Soziales | 13:16 Uhr | Seitenaufrufe: 4