Drese sieht Leichtathletik im Aufwind
Zentrales Gremium des Deutschen Leichtathletikverbandes tagt in Rostock
Rostock-
Warnemünde (MAGS) • Sportministerin Stefanie Drese sieht die Leichtathletik in Deutschland angesichts der diesjährigen Ergebnisse bei internationalen Meisterschaften im Nachwuchs- und Seniorenbereich im Aufwind.
„Dabei sind sportliche und wie ich finde auch menschliche Vorbilder wie Malaika Mihambo oder Leo Neugebauer enorm wichtig für die Nachwuchsgewinnung und Nachwuchsförderung“, sagte Drese als Gast der Ständigen Konferenz des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), die an diesem Wochenende in der Landessportschule in Rostock-Warnemünde stattfindet.
Die Ständige Konferenz ist ein zentrales Gremium innerhalb des DLV, die sich u.a. mit der Auswertung der letzten Großveranstaltungen, der weiteren Ausrichtung der Leichtathletik, aber etwa auch mit dem Umgang mit sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport beschäftigt. An der Veranstaltung in Rostock nehmen die Präsidenten der Leichtathletik-Landesverbände teil, die für die Organisation und Förderung der Leichtathletik auf regionaler Ebene zuständig sind.
Drese hob auf der Konferenz die Leistungen des Leichtathletikverbandes Mecklenburg-Vorpommern hervor, die das Ergebnis engagierter Arbeit, einer sehr guten Nachwuchsförderung und der guten Zusammenarbeit im Verband sei. „Mit Johanna Martin vom 1. LAV Rostock komme eines der größten Leichtathletik Talente aus MV. Und auch der 400-Meter-Hürden-Shootingstar Ole Fischer-Breiholz ist hier im Land beim Schweriner Sportclub sportlich groß geworden“, betonte Drese.
Gleichzeitig stehe die Leichtathletik, wie viele andere Sportarten, vor großen Herausforderungen. „Nachwuchsgewinnung, Ehrenamtsförderung, moderne Infrastruktur und die Balance zwischen Breiten- und Spitzensport verlangen tatkräftiges Handeln und gemeinsamen Einsatz von Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden und Vereinen“, so die Ministerin.
„Es gibt neben dem Fußball keine globalere Sportart als die Leichtathletik. Als olympische Kernsportart hat sie eine riesige Bedeutung. Das zeigt aber auch, dass es in Zukunft nicht leichter wird, Medaillen und gute Platzierungen bei internationalen Wettkämpfen zu erringen“, sagte Drese mit Verweis auf die letzte WM in Tokio. Dort haben Sportlerinnen und Sportler aus fast 50 Nationen Medaillen gewonnen – eine Streuung, die es bei keiner anderen Sportart gibt.
Zum Abschluss dankte Drese allen Engagierten für ihren Beitrag zur Entwicklung der Leichtathletik: „Ihr Einsatz und Ihre Leidenschaft sind die Grundlage dafür, dass dieser faszinierende Sport in Deutschland eine erfolgreiche Zukunft hat.“
Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Freizeit & Sport | Mi., 21.01.1970 - 10:16 Uhr | Seitenaufrufe: 0« zurück zur News-Übersicht