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Schwesig würdigt Landesrabbiner Kadnykov als prägende Persönlichkeit

Rostock (SKMV) • In Rostock ist heute das 10-jährige Amtsjubiläum des Landesrabbiners Juriy Kadnykov gefeiert worden. „Sie haben mitgeholfen, jüdisches Leben in Mecklenburg-Vorpommern sichtbarer, hörbarer und erlebbarer zu machen“, würdigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig das Wirken des Landesrabbiners. Kadnykow habe die Arbeit seines Vorgängers William Wolff erfolgreich fortgesetzt. „Sie prägen mit ihrer Persönlichkeit das öffentliche Leben Mecklenburg-Vorpommerns, unabhängig von Glaubensrichtungen und Religionszugehörigkeiten.“

Die Ministerpräsidentin thematisierte in ihrer Rede den wachsenden Antisemitismus in Deutschland. „Die Straftaten mit antisemitischen Hintergründen in unserem Land steigen“, stellte Schwesig fest. Hinzu komme, dass die aktuellen Ereignisse in Israel und im Gaza-Streifen auch Folgen für die Sicherheitslage im Land haben. „Für die jüdischen Gemeinden war und ist das eine doppelte Herausforderung: Sie müssen einerseits Sicherheit und Schutz gewährleisten, andererseits Räume für Hoffnung, Zusammenhalt und Optimismus schaffen. Gemeinsam mit der Landespolizei, mit den Polizeistationen in Rostock und Schwerin ist der Schutz jüdischer Einrichtungen unmittelbar verstärkt worden.“

Der Schutz jüdischen Lebens sei eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft. „Ich bin sehr stolz, dass es wieder jüdische Gemeinden in unserem Land gibt, mit rund 1.100 Mitgliedern, dass Gottesdienste gefeiert werden können oder das Laubhüttenfest, dass es jüdisches Theater gibt, Kulturtage, dass Jüdinnen und Juden hier bei uns und in den Gemeinden ein Zuhause gefunden haben“, sagte Schwesig. „Die Landesregierung unterstützt die jüdischen Gemeinden. Das haben wir in einem Staatsvertrag geregelt. Und wir haben den Schutz und die Förderung des jüdischen Lebens in unserer Landesverfassung als Staatsziel verankert. Diese Verfassungsänderung ist mehr als ein symbolischer Akt. Alle staatlichen Organe, die Landesregierung, der Landtag, Verwaltungen in unseren Kreisen, Städten und Gemeinden, sind diesem Staatsziel verpflichtet. Wir stärken damit aktiv jüdisches Leben in Mecklenburg-Vorpommern.“

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Lokales | Mi., 21.01.1970 - 09:12 Uhr | Seitenaufrufe: 0
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