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Auto teilen wird in Rostock immer beliebter

Rostock (HRPS) • Anlässlich der Übergabe eines neuen Carsharing-Stellplatzes an der Karl-Marx-Straße informierten der Rostocker Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus und der Greenwheels-Geschäftsführer Alexander Hinz am Donnerstag über den derzeitigen Stand und Zukunftspläne zum Carsharing - auf deutsch:  Auto teilen  - in Rostock.

Rostock gehörte bislang eher zu den Schlusslichtern beim Carsharing unter vergleichbaren Großstädten. Noch vor einem Jahr gab es vom Anbieter Greenwheels lediglich fünf Autos an fünf Stationen. Die Deutsche Bahn-Tochter DB Rent bietet am Hauptbahnhof bislang zwei Flinkster-Autos an. Doch das ändert sich nun. Gerade Greenwheels will in den kommenden Jahren kräftig wachsen. Für den Geschäftsführer Alexander Hinz ist Rostock ein interessanter Standort. "In den letzten Monaten sind drei neue Fahrzeuge dazu gekommen. Allein bis zum Jahresende wollen wir zehn weitere Stationen in Rostock realisieren. Unsere Kunden sind Leute, die nicht täglich ein Auto benötigen. Interessant ist aber auch die Kooperation mit Firmen, welche die Fahrzeuge eher am Tage nutzen und damit die Auslastung erhöhen."

Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus freut sich über diese Neuigkeiten, weiß er doch, dass ein Carsharing-Auto zehn private Autos ersetzen kann. "Angesichts der Parkplatzprobleme wie wir sie im Stadtzentrum und Warnemünde haben, ist es uns ein Anliegen, dass das Carsharing ein normaler Baustein unserer Mobilitätskultur wird, zumal ja bei jungen Leuten in der Stadt der Autobesitz nicht mehr so bedeutsam ist wie früher."
Auch ein vom Bundesumweltministerium gefördertes Beratungsprojekt zum Mobilitätsmanagement hat Impulse zum Carsharing gebracht. Rostocks Mobilitätskoordinator Steffen Nozon berichtet ein wenig stolz: "Wir haben fünf Unternehmen aus der Region Rostock zum betrieblichen Mobilitätsmanagement beraten lassen und Greenwheels hat dabei seine Leistungen vorgestellt. Jetzt steht beim Planungsbüro WASTRA-Plan in Reutershagen und bei der Messebaufirma Projekt RK in Stäbelow jeweils ein Carsharing-Auto vor der Tür." Noch im Frühjahr will die Stadt weitere Akteure und Interessenten zum Thema "Auto und Rad teilen" auf einem Informationsmarkt zusammen bringen und erhofft sich so einen weiteren Schub.

Wie funktioniert Carsharing?

Beim Carsharing kann man im Vergleich zum Privatbesitz eines Autos richtig Geld sparen, vorausgesetzt man fährt nicht mehr als 10.000 Kilometer im Jahr. Die Nutzerin oder der Nutzer spart viel Zeit, da sie oder er sich nicht um Reparaturen, Versicherung und Pflege kümmern muss und bezahlt zumeist nur, wenn das Fahrzeug tatsächlich genutzt wird.
Neben dem stationären Carsharing wie es in Rostock angeboten wird, gibt es in Metropolen auch flexibles Carsharing (sogenanntes free floating), wo viele Autos auf Straßen abgestellt den Nutzern zur Verfügung stehen.

Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Sa., 17.01.1970 - 20:32 Uhr | Seitenaufrufe: 115
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