Einheimische Aquakultur punktet durch transparente Verfahren und kurze Transportwege / News / Seestadt Rostock
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Rostock-Stadtmitte (RSAG) - Im Rahmen der aktuellen Gleisbauarbeiten zwischen der Petribrücke und dem Gerberbruch gab es Änderungen im Bauablauf. Bei der Straßenbahn kommt es zu Einschränkungen von Montagabend, 19. Mai 2025, bis voraussichtlich Freitagfrüh, 23. Mai 2025, jeweils in den Abend- und Nachtstunden von 21:15 Uhr bis circa 06:00...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 17:12 Uhr
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Rostock-Stadtmitte (HRPS) - Zu einem besonderen Familienworkshop lädt das Kulturhistorische Museum Rostock am 21. Mai 2025 von 15 bis 16.30 Uhr ein. Unter dem Titel „Kleckse suchen ein Zuhause“ erwartet die Teilnehmenden ein kreativer Nachmittag, der Kunst, Farbe und Handwerk miteinander verbindet. In diesem interaktiven Workshop führt...
Quelle: HRO-News.de | Do., 11:25 Uhr
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Rostock-Stadtmitte (HRPS) - Anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag (18. Mai 2025) lädt das Kulturhistorische Museum Rostock seine Besucherinnen und Besucher zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Einblicke in die Geschichte Rostocks sowie kreative Mitmachaktionen werden geboten. Der Eintritt und alle Angebote sind an...
Quelle: HRO-News.de | Do., 11:21 Uhr
Umleitungsplan für die Vollsperrung am Bahnübergang in Rostock-Nienhagen. | Foto: geoport-hro.de/Tiefbauamt/Hansestadt Rostock
Rostock Nienhagen (HRPS) - Im Auftrag der Deutschen Bahn AG erneuert die Baufirma Dau GmbH seit Ende April den Bahnübergang am Güterverkehrszentrum in Rostock-Nienhagen. Im Zuge der Bauarbeiten muss die Hinrichshäger Straße (L 22) ab Mittwoch, 21. Mai 2025, bis voraussichtlich 19. Juni 2025 für sämtliche Verkehrsteilnehmerinnen und...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 08:30 Uhr
Hallenschwimmbad Neptun | Foto: Amt für Schule und Sport/Hansestadt Rostock
Rostock-Hansaviertel (HRPS) - Wegen verschiedener Veranstaltungen kommt es im Juni zu abweichenden Schwimmzeiten beim öffentlichen Schwimmen in der 25-Meter-Halle des Hallenschwimmbades Neptun. Darüber informiert das Amt für Schule und Sport. Am Pfingstsonntag und Pfingstmontag, [strong]8. und 9. Juni 2025[/strong], findet das öffentliche...
Quelle: HRO-News.de | Do., 16:24 Uhr
Rostock (MAGS) - Der Verband der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) des Landes Mecklenburg-Vorpommern feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen. Gesundheitsstaatssekretärin Sylvia Grimm überbrachte auf der Jubiläumsfeier am Wochenende in Rostock die Glückwünsche der Landesregierung und...
Quelle: HRO-News.de | Sa., 00:00 Uhr
Rostock-Hinrichsdorf (PIHR) - Am heutigen Freitag kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand auf dem Gelände einer Müllentsorgungsfirma im Rostocker Ortsteil Hinrichsdorf. Nach derzeitigen Erkenntnissen brach das Feuer im Bereich einer Sortieranlage aus. Ein Mitarbeiter des Unternehmens wurde bei dem Versuch, die Ausbreitung der...
Quelle: HRO-News.de | Fr., 11:47 Uhr

Einheimische Aquakultur punktet durch transparente Verfahren und kurze Transportwege

Rostock-Marienehe (MLUV) • Der weltweite Fischkonsum wächst rasant und übt großen Druck auf die Fischbestände aus. Die Fischaufzucht aus Aquakultur bietet eine Chance, um auf diese Entwicklung zu reagieren. "Häufig wissen wir gar nicht, zu welchen Kosten die Fische und Meeresfrüchte in Fernost gehalten werden. Aus Sicht des Umwelt- und Verbraucherschutzes müssen wir die einheimische Aquakultur stärken, damit wir wissen wie, wo, was produziert wird. Hier haben wir Nachholbedarf in Deutschland", konstatiert Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, heute zur Eröffnung der Fachtagung ‚Fischereiforschung und Praxis‘ der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Rostock.

Deutschland ist in hohem Maße von außereuropäischen Importen von Fischen und anderen Meerestieren abhängig. Rein rechnerisch ist Deutschland bereits seit dem 8. April dieses Jahres auf außereuropäische Ware angewiesen. "Wenn man sich nur die Eigenversorgung in Deutschland ansieht, dann war damit schon Mitte März Schluss. Erstaunlich ist in Deutschland nicht etwa der geringe Selbstversorgungsgrad von 12% sondern vielmehr die faktisch nicht vorhandene Bedeutung der Aquakultur, obwohl Aquakultur international betrachtet der am schnellsten wachsende Wirtschaftszweig der Nahrungsmittelerzeugung ist", hält der Minister fest.

In Deutschland macht die Aufzucht von Fischen, Krebsen und Muscheln in Aquakulturanlagen gerade mal 2% aus. In der weltweiten Aquakulturerzeugung hingegen betrug der Produktionszuwachs in den Jahren 2006 bis 2012 im Mittel 3,2 Mio. t/Jahr. Das ist fast doppelt soviel wie in der Schweineproduktion. "Wir müssen festhalten: Während die Aquakultur vor allem in Asien boomt, stagniert sie in Europa. Das liegt vor allem an der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit", hob Dr. Backhaus hervor.

Gleichzeitg wisse man nicht, unter welchen Bedingungen produziert wird. Gerade in Asien wird oft zu Lasten der Umwelt und unter Verabreichung hoher Medikamentenlasten produziert. Hinzu kommen die langen Transportwege. "Noch ein Grund, warum wir stärker hier vor Ort sein müssen. Mit der Entwicklung der Kreislauftechnologie "- und hier liegt seit Jahren unser Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern "- kann man nicht nur die Umweltprobleme vermeiden. Man hat vielmehr die Möglichkeit, die Ressourcen, vor allem den Wasserverbrauch, zu schonen und ist unabhängig von der Witterung und damit von der Begrenzung des Wachstums durch zu niedrige oder zu hohe Temperaturen", stellte der Minister dar. Außerdem besteht in einer geschlossenen Kreislaufanlage besser die Möglichkeit, Krankheiten und Seuchen zu vermeiden, weil man in der Lage ist, die hygienischen Bedingungen besser zu kontrollieren. "Wir haben über unsere Landgesellschaft und mit Hilfe von MV Invest und den regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften über 30 Standorte im ganzen Land identifiziert, die für die Errichtung von Kreislaufanlagen geeignet sind. Gerade die erst kürzlich eingeweihte Garnelenfarm in Grevesmühlen zeigt, dass wir auf einem richtigen Weg sind, aber auch, dass wir uns weiter anstrengen müssen und werden. Daher werden wir mit den neuen Fördergeldern ab 2015 noch stärkere Akzente auf die Forschung und Förderung von Aquakultur setzen", unterstrich Dr. Backhaus.

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Quelle: HRO-News.de | Rubrik: Umwelt & Natur | Sa., 17.01.1970 - 09:25 Uhr | Seitenaufrufe: 221
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